Übung · 118 Lernkarten · 7 Stapel

KVR-Test: 118 Lernkarten mit Wiederholung in Abständen

Sieben Stapel: wer weicht aus, Lichter, Signalkörper, Schallsignale, Begriffe, Zahlen, Nebel und Fahrwasser. Karten zu Lichtern zeigen die Skizze, Karten zu Signalen spielen den Ton.

Je besser du eine Karte kennst, desto später kommt sie zurück: zehn Minuten, ein Tag, drei Tage, eine Woche, sechzehn Tage, fünfunddreißig Tage, neunzig Tage. Darin liegt der Sinn der Wiederholung in Abständen: jede Tatsache kommt kurz bevor du sie vergessen hättest, und das kostet viel weniger als das Regelwerk nochmals zu lesen.

Karten aus dem Lichterstapel zeichnen die Lichterführung aus drei Richtungen und fragen, wer das ist. Karten aus dem Stapel Signalkörper zeichnen Ball, Kegel, Rhombus oder Zylinder. Karten zu Schallsignalen spielen die Pfeife, damit du sie am Ohr erkennst. Der Fortschritt bleibt in deinem Browser, und nach dem Hinzufügen zum Startbildschirm läuft alles ohne Netz.

Erst lesen? Beginne mit den 38 Regeln in klarer Sprache, dann Lichter und Signalkörper und Schallsignale.

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Alle 118 Lernkarten, Stapel für Stapel

Der Trainer oben zeigt eine Karte nach der anderen. Unten steht die vollständige Liste zum Durchlesen oder Durchsuchen.

Wer weicht aus 20

Zwei Maschinenfahrzeuge auf kreuzenden Kursen. Wer weicht aus und wie?

Das Fahrzeug, das das andere an seiner Steuerbordseite hat. Es dreht nach Steuerbord und passiert hinter dem Heck: vor dem Bug durchzugehen ist verboten.

Regel 15.

Nachts siehst du an Steuerbord nur ein rotes Seitenlicht. Was tust du?

Rot heißt, du siehst seine Backbordseite: er kreuzt von rechts nach links vor deinem Bug. Du weichst aus: Fahrt wegnehmen und nach Steuerbord drehen.

Regel 15. Merksatz: rot heißt halten, grün heißt fahren.

Nachts siehst du an Steuerbord nur ein grünes Seitenlicht. Was tust du?

Du siehst seine Steuerbordseite, also weicht er aus. Kurs und Fahrt halten, ihn aber beobachten: tut er nichts, handle selbst.

Regel 15 und 17.

Zwei Maschinenfahrzeuge laufen aufeinander zu. Wer dreht und wohin?

Beide nach Steuerbord, um Backbord an Backbord zu passieren. Nicht eines von beiden, jedes.

Regel 14 (a).

Woran erkennst du nachts entgegengesetzte Kurse?

Du siehst ihn vorn oder fast vorn und erkennst seine Topplichter in einer Linie und/oder beide Seitenlichter. Am Tag die entsprechende Ansicht.

Regel 14 (b). Bei Zweifel annehmen, dass die Lage besteht.

Du überholst ein anderes Fahrzeug. Wer ist für das Freihalten verantwortlich?

Der Überholende hält sich frei und bleibt gebunden, bis der Überholte endgültig vorbei und klar ist.

Regel 13. Diese Regel geht den Kreuzungsregeln vor.

Geometrie des Überholens: aus welcher Peilung bist du der Überholende?

Aus mehr als 22,5 Grad hinter querab: nachts siehst du nur sein Hecklicht und kein Seitenlicht.

Regel 13 (b).

Du weißt nicht, ob es Überholen oder Kreuzen ist. Was tust du?

Annehmen, dass es Überholen ist, und sich freihalten.

Regel 13 (c). Zweifel wird immer zur vorsichtigen Seite entschieden.

Nenne die Ausweichordnung nach Regel 18 von oben nach unten.

Manövrierunfähig, manövrierbehindert, beim Fischfang, Segelfahrzeug, Maschinenfahrzeug. Dazu: alle außer den ersten beiden behindern das tiefgangbehinderte Fahrzeug nicht.

Regel 18. Merksatz: kann nicht, will nicht, Fischer, Segel, Motor.

Zwei Segelfahrzeuge mit verschiedenen Bugs. Wer weicht aus?

Das Fahrzeug mit dem Wind von Backbord.

Regel 12 (a) (i).

Zwei Segelfahrzeuge mit gleichem Bug. Wer weicht aus?

Das Fahrzeug in Luv weicht dem in Lee aus.

Regel 12 (a) (ii).

Du hast Wind von Backbord und kannst den Bug eines Fahrzeugs in Luv nicht bestimmen. Was dann?

Du weichst ihm aus.

Regel 12 (a) (iii).

Was muss der Kurshalter tun?

Kurs und Fahrt beibehalten. Sobald aber erkennbar ist, dass der andere nicht ausweicht, darf er manövrieren, und wenn der Zusammenstoß durch dessen Handeln allein nicht mehr zu vermeiden ist, muss er es.

Regel 17 (a), (b).

Du handelst bei kreuzenden Kursen selbst. Wohin darfst du nicht drehen?

Nach Backbord, wenn das andere Fahrzeug an deiner Backbordseite ist.

Regel 17 (c).

Wie muss der Ausweichpflichtige handeln?

Frühzeitig und durchgreifend, um gut klar zu bleiben: ein großes, deutliches Manöver, nicht eine Folge kleiner.

Regel 16 und 8 (b).

Was geht vor: die Ordnung der Regel 18 oder die Regeln zu Fahrwasser, Einbahnwegen und Überholen?

Die Regeln 9, 10 und 13 gehen vor. Im engen Fahrwasser und im Einbahnweg dürfen Segler und Fischer das große Schiff nicht behindern, und der Überholende weicht immer aus.

Einleitung der Regel 18.

Ein Wasserflugzeug auf dem Wasser und ein Bodeneffektfahrzeug im Flug knapp über der Oberfläche: wie verhalten sie sich?

Beide halten sich von allen Fahrzeugen frei und behindern sie nicht. Auf dem Wasser ist das Bodeneffektfahrzeug ein normales Maschinenfahrzeug.

Regel 18 (e), (f).

Du zweifelst, ob Kollisionsgefahr besteht. Wie behandelst du das?

Als ob sie besteht, und du handelst. Das Zeichen: die Peilung des sich nähernden Fahrzeugs ändert sich nicht merklich.

Regel 7 (a), (d).

Du weichst aus. Wie groß muss das Manöver sein?

Groß genug, um sofort erkennbar zu sein, mit dem Auge oder im Radar. Eine Folge kleiner Änderungen ist verboten.

Regel 8 (b).

Was bedeutet die Pflicht, ein anderes Fahrzeug «nicht zu behindern»?

Frühzeitig handeln und genug Raum für seine sichere Durchfahrt lassen. Die Pflicht entfällt nicht, wenn schon Kollisionsgefahr besteht.

Regel 8 (f).

Lichter 36

Wer ist das und wie verhältst du dich?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein manövrierbehindertes Fahrzeug: rot, weiß, rot als Rundumlichter. Mit Fahrt dazu Topplichter, Seitenlichter und Hecklicht. Alle weichen ihm aus, außer einem manövrierunfähigen Fahrzeug.

Regel 27 (b).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein manövrierunfähiges Fahrzeug mit Fahrt: zwei rote Rundumlichter, Seitenlichter und Hecklicht. Keine Topplichter, und das ist der entscheidende Unterschied zum manövrierbehinderten Fahrzeug.

Regel 27 (a).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein manövrierunfähiges Fahrzeug ohne Fahrt: nur zwei rote Rundumlichter. Am Tag zwei Bälle.

Regel 27 (a).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein tiefgangbehindertes Fahrzeug: drei rote Rundumlichter zusammen mit den Lichtern eines Maschinenfahrzeugs. Am Tag ein Zylinder.

Regel 28.

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Fahrzeug bei der Schleppnetzfischerei: grün über weiß als Rundumlichter. Es hat Fahrt, daher Seitenlichter und Hecklicht.

Regel 26 (b).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Fahrzeug bei anderer Fischerei als Schleppnetzfischerei: rot über weiß als Rundumlichter, Netze oder Leinen.

Regel 26 (c).

Wer ist das und wo fährst du vorbei?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Fischer mit Gerät weiter als 150 m: rot über weiß plus ein weißes Rundumlicht in Richtung des Geräts. Auf der anderen Seite vorbei.

Regel 26 (c) (ii).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Lotsenfahrzeug im Lotsendienst: weiß über rot als Rundumlichter. Merksatz: white over red, pilot ahead.

Regel 29 (a).

Wer ist das und was darfst du nicht tun?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Fahrzeug beim Minenräumen: drei grüne Rundumlichter (eines am Vormasttop, zwei an den Rahnocken). Nicht näher als 1000 m herankommen.

Regel 27 (f).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Fahrzeug vor Anker von 50 m und mehr: weißes Rundumlicht vorn und ein zweites, niedrigeres am Heck. Keine Seitenlichter, kein Hecklicht.

Regel 30 (a).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Fahrzeug auf Grund: Ankerlichter plus zwei rote Rundumlichter. Am Tag drei Bälle.

Regel 30 (d).

Wer ist das und was ist zwischen ihnen gefährlich?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Schlepper mit Schleppzug bis 200 m: zwei Topplichter senkrecht und ein gelbes Schlepplicht über dem Hecklicht. Dahinter hängt ein Anhang an der Trosse, niemals dazwischen durchfahren.

Regel 24 (a).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Schlepper mit Schleppzug über 200 m: drei Topplichter senkrecht, am Tag ein Rhombus.

Regel 24 (a) (i).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Fahrzeug, das voraus schiebt oder seitlich gekoppelt schleppt: zwei Topplichter, Seitenlichter und Hecklicht, aber kein gelbes Schlepplicht.

Regel 24 (c).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein geschlepptes Fahrzeug: Seitenlichter und Hecklicht ohne Topplichter. Suche davor den Schlepper mit zwei Weiß in der Säule.

Regel 24 (e).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Segelfahrzeug in Fahrt: nur Seitenlichter und Hecklicht, kein Topplicht.

Regel 25 (a).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Segelfahrzeug mit den freiwilligen Lichtern: rot über grün als Rundumlichter am Top. Nicht verwechseln mit weiß über rot (Lotse) oder rot über weiß (Fischerei).

Regel 25 (c).

Wer ist das und welcher Signalkörper ist am Tag Pflicht?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Fahrzeug unter Segel mit laufender Maschine: Lichter eines Maschinenfahrzeugs und am Tag ein Kegel mit der Spitze nach unten.

Regel 25 (e).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Maschinenfahrzeug unter 12 m: weißes Rundumlicht anstelle von Topp- und Hecklicht, plus Seitenlichter.

Regel 23 (d) (i).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Maschinenfahrzeug von 50 m und mehr: zwei Topplichter in einer Linie (das hintere höher), Seitenlichter und Hecklicht.

Regel 23 (a).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Luftkissenfahrzeug im Nichtverdrängungszustand: der normale Satz plus ein gelbes Rundum-Funkellicht.

Regel 23 (b).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Bodeneffektfahrzeug beim Start, bei der Landung oder im Flug knapp über der Oberfläche: der normale Satz plus ein rotes Rundum-Funkellicht mit starker Lichtstärke.

Regel 23 (c).

Wer ist das und auf welcher Seite darf man passieren?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Bagger mit Hindernis: rot, weiß, rot plus zwei Rot auf der Hindernisseite und zwei Grün auf der freien Seite. Fahre dort, wo die Grün stehen.

Regel 27 (d).

Wer ist das und was ist in der Nähe?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Taucherarbeiten von einem kleinen Fahrzeug: rot, weiß, rot und eine starre Flagge «A». Menschen sind im Wasser, dicht mit Fahrt vorbei ist gefährlich.

Regel 27 (e).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein manövrierbehindertes Fahrzeug vor Anker: rot, weiß, rot plus die Ankerlichter.

Regel 27 (b) (iv).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Ein Fahrzeug vor Anker unter 50 m: ein einziges weißes Rundumlicht an gut sichtbarer Stelle.

Regel 30 (b).

Wer ist das?

von vorn gesehen (ihre Steuerbordseite links von dir)
von ihrer Steuerbordseite gesehen
von hinten gesehen

Schleppen, das die Manövrierfähigkeit stark einschränkt: die Schlepplichter plus rot, weiß, rot.

Regel 27 (c).

Was siehst du von hinten an einem Fahrzeug in Fahrt und was nicht?

Du siehst das weiße Hecklicht (135 Grad) und alle Rundumlichter. Du siehst keine Topplichter (225 Grad nach vorn) und keine Seitenlichter (112,5 nach vorn).

Regel 21.

Du siehst ein einzelnes weißes Licht und keine Farbe. Was kann das sein?

Entweder du stehst im Hecksektor eines Fahrzeugs in Fahrt (sein Hecklicht), oder es ist ein Fahrzeug vor Anker oder ein kleines Fahrzeug mit weißem Rundumlicht. Unterscheiden an der Bewegung und am zweiten weißen Licht.

Regel 21, 23 (d), 30.

Die Sichtbereiche: Topplicht, Seitenlichter, Hecklicht, Rundumlicht.

Topplicht 225 Grad, Seitenlichter je 112,5, Hecklicht 135, Rundumlicht 360.

Regel 21. 225 plus 135 ergeben 360.

Was bedeutet ein gelbes Licht über dem weißen Hecklicht?

Ein Schlepplicht: das Fahrzeug schleppt an der Trosse.

Regel 21 (d) und 24 (a) (iv).

Wann werden Lichter und wann Signalkörper gezeigt?

Lichter von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang, bei verminderter Sicht auch am Tag oder wenn es nötig ist. Signalkörper am Tag.

Regel 20.

Ein manövrierunfähiges Fahrzeug hat Fahrt. Welche Lichter kommen dazu und welche nicht?

Dazu kommen Seitenlichter und Hecklicht. Topplichter nicht, anders als beim manövrierbehinderten Fahrzeug.

Regel 27 (a) (iii) gegen 27 (b) (iii).

Darf ein Fischereifahrzeug andere Lichter als die der Regel 26 führen?

Nein. Ein Fahrzeug beim Fischfang führt nur die Lichter der Regel 26, in Fahrt wie vor Anker. Wer nicht fischt, darf sie nicht führen.

Regel 26 (a), (e).

Wie unterscheidest du weiß über rot von rot über weiß?

Weiß über rot ist ein Lotsenfahrzeug. Rot über weiß ist Fischerei außer Schleppnetzfischerei. Die Reihenfolge ändert die Bedeutung völlig.

Regel 29 (a) und 26 (c).

Wie unterscheidest du grün über weiß von rot über weiß?

Grün über weiß: Schleppnetzfischerei, es zieht Gerät. Rot über weiß: jede andere Fischerei.

Regel 26 (b), (c).

Signalkörper 12

Was bedeuten zwei Kegel mit den Spitzen aneinander?

Am Tag

Ein Fahrzeug beim Fischfang: Schleppnetz oder jede andere Fischerei.

Regel 26 (b) (i), (c) (i).

Was bedeuten Ball, Rhombus, Ball senkrecht übereinander?

Am Tag

Ein manövrierbehindertes Fahrzeug: die Tagesentsprechung von rot, weiß, rot.

Regel 27 (b) (ii).

Was bedeuten zwei Bälle senkrecht übereinander?

Am Tag

Ein manövrierunfähiges Fahrzeug: die Tagesentsprechung von zwei roten Rundumlichtern.

Regel 27 (a) (ii).

Was bedeutet ein Zylinder?

Am Tag

Ein tiefgangbehindertes Fahrzeug: die Tagesentsprechung von drei roten Rundumlichtern.

Regel 28.

Was bedeuten drei Bälle senkrecht übereinander?

Am Tag

Ein Fahrzeug auf Grund.

Regel 30 (d) (ii).

Was bedeutet ein Ball im Vorschiff?

Am Tag

Ein Fahrzeug vor Anker.

Regel 30 (a) (i).

Was bedeutet ein Kegel mit der Spitze nach unten?

Am Tag

Das Fahrzeug fährt unter Segel mit laufender Maschine, ist also nach den Regeln ein Maschinenfahrzeug.

Regel 25 (e).

Was bedeutet ein Kegel mit der Spitze nach oben bei einem Fischer?

Am Tag

Sein Gerät liegt in dieser Richtung weiter als 150 Meter aus.

Regel 26 (c) (ii).

Was bedeutet ein Rhombus bei einem Schlepper?

Am Tag

Die Länge des Schleppzuges überschreitet 200 Meter. Ihn zeigen Schlepper und Anhang.

Regel 24 (a) (v), (e) (iii).

Was bedeutet eine starre Flagge «A» von mindestens einem Meter?

Am Tag

Taucherarbeiten von einem Fahrzeug, das den vollen Satz Lichter und Signalkörper nicht zeigen kann.

Regel 27 (e) (ii).

Was bedeuten bei einem Bagger zwei Bälle an einer Seite und zwei Rhomben an der anderen?

Am Tag

Die Bälle zeigen die Seite mit dem Hindernis. Die Rhomben zeigen die Seite, auf der man passieren darf.

Regel 27 (d).

Was bedeuten drei Bälle an einem Fahrzeug, das am Tag normale Fahrtlichter führt?

Am Tag

Ein Minenräumer (Bälle am Vormasttop und an den Rahnocken): nicht näher als 1000 m. Drei Bälle senkrecht übereinander würden auf Grund bedeuten.

Regel 27 (f) und 30 (d).

Schallsignale 16

Ein kurzer Ton. Was bedeutet er?

«Ich ändere meinen Kurs nach Steuerbord».

Regel 34 (a).

Zwei kurze Töne. Was bedeuten sie?

«Ich ändere meinen Kurs nach Backbord».

Regel 34 (a).

Drei kurze Töne. Was bedeuten sie?

«Meine Propeller arbeiten rückwärts».

Regel 34 (a).

Mindestens fünf kurze, schnelle Töne. Was bedeuten sie?

«Ich verstehe deine Absichten nicht» oder «ich bezweifle, dass du genug tust». Sofort gegeben, darf mit Funkeln begleitet werden.

Regel 34 (d). Kein Notsignal.

Zwei lange und ein kurzer Ton. Wo und was ist das?

Nur im engen Fahrwasser oder in der Fahrrinne: «ich beabsichtige, Sie an Ihrer Steuerbordseite zu überholen». Zwei lange und zwei kurze heißt an der Backbordseite.

Regel 34 (c) (i).

Lang, kurz, lang, kurz. Wer gibt das und wozu?

Das überholte Fahrzeug im Fahrwasser: «einverstanden, überhole», und es ermöglicht dann das Vorbeifahren.

Regel 34 (c) (ii) und 9 (e) (i).

Im Nebel ein langer Ton alle zwei Minuten. Wer ist das?

Ein Maschinenfahrzeug mit Fahrt durchs Wasser.

Regel 35 (a).

Im Nebel zwei lange Töne mit etwa zwei Sekunden Abstand. Wer ist das?

Ein Maschinenfahrzeug in Fahrt, aber gestoppt, ohne Fahrt durchs Wasser.

Regel 35 (b).

Im Nebel ein langer und zwei kurze Töne. Wer kann das geben?

Manövrierunfähig, manövrierbehindert, tiefgangbehindert, Segelfahrzeug, fischend, schleppend oder schiebend.

Regel 35 (c).

Im Nebel ein langer und drei kurze Töne. Wer ist das?

Ein geschlepptes Fahrzeug, bei mehreren das letzte, wenn Besatzung an Bord ist.

Regel 35 (e).

Wie klingen im Nebel ein Fahrzeug vor Anker und ein Fahrzeug auf Grund?

Vor Anker schnelles Läuten der Glocke etwa 5 Sekunden jede Minute (ab 100 m Glocke vorn, Gong hinten). Auf Grund dasselbe plus drei getrennte Schläge davor und danach.

Regel 35 (g), (h).

Du näherst dich einer Krümmung im Fahrwasser, wo man dich nicht sieht. Welches Signal?

Ein langer Ton. Jedes Fahrzeug hinter der Krümmung in Hörweite muss mit einem langen Ton antworten.

Regel 9 (f) und 34 (e).

Wie lange dauert ein kurzer und wie lange ein langer Ton?

Kurz etwa 1 Sekunde, lang 4 bis 6 Sekunden.

Regel 32 (b), (c).

Welche Schallausrüstung ist nach Länge vorgeschrieben?

Ab 12 m eine Pfeife, ab 20 m zusätzlich eine Glocke, ab 100 m zusätzlich ein Gong. Unter 12 m irgendein Mittel für ein wirksames Schallsignal.

Regel 33.

Welches Schallsignal bedeutet Not?

Dauerton mit einem beliebigen Nebelsignalgerät. Dazu die Signale der Anlage IV: rote Fallschirmleuchtrakete, orangefarbener Rauch, SOS, «Mayday», Flaggen N und C.

Regel 37.

Vier kurze Töne. Wer gibt sie?

Ein Lotsenfahrzeug im Lotsendienst als Kennsignal.

Regel 35 (k).

Begriffe 12

Was bedeutet «in Fahrt»?

Nicht vor Anker, nicht an Land festgemacht, nicht auf Grund. Ein treibendes Fahrzeug mit gestoppter Maschine ist auch in Fahrt.

Regel 3 (i).

Wann sind Fahrzeuge «in Sicht voneinander»?

Nur wenn eines vom anderen mit dem Auge zu sehen ist. Ein Radarecho ist das nicht, und dann gelten die Regeln 11 bis 18 nicht.

Regel 3 (k).

Wie unterscheiden sich «manövrierunfähig» und «manövrierbehindert»?

Das erste kann durch außergewöhnliche Umstände nicht manövrieren (Havarie). Das zweite kann es nicht wegen der Art seiner Arbeit: Kabel, Baggern, Versorgung in Fahrt, Flugbetrieb, Minenräumen, schwerer Schleppzug.

Regel 3 (f), (g).

Was ist ein «tiefgangbehindertes Fahrzeug»?

Nur ein Maschinenfahrzeug, dessen Tiefgang im Verhältnis zu vorhandener Wassertiefe und Breite das Abweichen vom Kurs stark einschränkt.

Regel 3 (h).

Welche Art Fischerei macht ein Fahrzeug nicht zum «fischenden Fahrzeug»?

Fischen mit Schleppangeln oder anderem Gerät, das die Manövrierfähigkeit nicht einschränkt.

Regel 3 (d).

Was zählt als «verminderte Sicht»?

Nebel, Dunst, Schneefall, starker Regen, Sandstürme und ähnliche Ursachen.

Regel 3 (l).

Wann erlauben die Regeln, von ihnen abzuweichen?

Wenn es nötig ist, um unmittelbare Gefahr zu vermeiden. Zugleich befreien sie niemanden, der die gute Seemannschaft vernachlässigt hat.

Regel 2 (a), (b).

Was ist das «Schlepplicht»?

Ein gelbes Licht mit den Eigenschaften des Hecklichts (135 Grad), geführt über dem Hecklicht des Schleppers.

Regel 21 (d).

Wie ist ein «Funkellicht» definiert?

Ein Licht, das in regelmäßigen Abständen mit 120 Funkel und mehr pro Minute funkelt.

Regel 21 (f).

Was ist ein starrer Verband und welche Lichter führt er?

Ein schiebendes und ein geschobenes Fahrzeug, starr verbunden. Sie führen die normalen Lichter eines Maschinenfahrzeugs nach Regel 23.

Regel 24 (b).

Was ist die Küstenverkehrszone und wer darf sie benutzen?

Der Streifen zwischen Küste und Verkehrstrennungsgebiet. Sie benutzen Fahrzeuge unter 20 m, Segelfahrzeuge, fischende Fahrzeuge und jedes Fahrzeug auf dem Weg zu einem Hafen, einer Anlage oder Lotsenstation innerhalb der Zone.

Regel 10 (d).

Was ist ein Bodeneffektfahrzeug und wie verhält es sich?

Ein Mehrzweckfahrzeug, das im Hauptbetriebszustand knapp über der Oberfläche fliegt und den Bodeneffekt nutzt. Beim Start, bei der Landung und im Flug hält es sich von allen Fahrzeugen frei; auf dem Wasser ist es ein Maschinenfahrzeug.

Regel 3 (m) und 18 (f).

Zahlen 12

Woher kommt der Winkel von 22,5 Grad?

Das ist die Grenze hinter querab, wo Seitenlichter und Topplicht enden. Dahinter bleibt nur das Hecklicht, und dort beginnt der Überholbereich.

Regel 21 (a), (b) und 13 (b).

Tragweite der Lichter bei einem Fahrzeug von 50 m und mehr?

Topplicht 6 sm; Seiten-, Heck-, Schlepp- und Rundumlichter 3 sm.

Regel 22 (a).

Tragweite der Lichter bei einem Fahrzeug von 12 bis 50 m?

Topplicht 5 sm (3 sm unter 20 m), die übrigen 2 sm.

Regel 22 (b).

Tragweite der Lichter bei einem Fahrzeug unter 12 m?

Topplicht 2 sm, Seitenlichter 1 sm, Heck-, Schlepp- und Rundumlichter 2 sm.

Regel 22 (c).

Welche Schleppzuglänge ändert Lichter und Signalkörper?

200 Meter, gemessen vom Heck des Schleppers bis zum hinteren Ende des Anhangs: drei Topplichter statt zwei und ein Rhombus.

Regel 24 (a).

Ab welcher Gerätelänge braucht ein Fischer ein zusätzliches Licht?

Wenn das Gerät waagerecht weiter als 150 Meter ausliegt: weißes Rundumlicht oder Kegel mit der Spitze nach oben in diese Richtung.

Regel 26 (c) (ii).

Wie nah ist die Annäherung an einen Minenräumer gefährlich?

Näher als 1000 Meter.

Regel 27 (f).

Ab welcher Länge ist das zweite Topplicht Pflicht und ab welcher die Decksbeleuchtung vor Anker?

Zweites Topplicht ab 50 m. Decksbeleuchtung vor Anker bei Fahrzeugen über 100 m.

Regel 23 (a) (ii) und 30 (c).

In welchen Abständen werden Nebelsignale gegeben?

Mit der Pfeife höchstens alle 2 Minuten. Die Ankerglocke höchstens jede Minute, etwa 5 Sekunden Läuten.

Regel 35.

Welche Längen sind von den Lichtern der Regel 27 und von den Signalkörpern auf Grund befreit?

Unter 12 m: von Regel 27 befreit, außer bei Taucherarbeiten. Unter 12 m auf Grund: von den zwei Rot und drei Bällen befreit. Unter 7 m vor Anker abseits von Fahrwassern: vom Ankerlicht befreit.

Regel 27 (g), 30 (e), (f).

Wie viele Funkel pro Minute hat ein Funkellicht und wie lang ist ein Manöverfunkel?

Funkellicht 120 und mehr pro Minute. Ein Manöverfunkel etwa 1 Sekunde, etwa 1 Sekunde zwischen den Funkeln, mindestens 10 Sekunden zwischen den Signalen.

Regel 21 (f) und 34 (b).

Ab welcher Breite und Länge braucht ein schwer erkennbarer Anhang zusätzliche Lichter?

Ab 25 Metern Breite zwei weitere weiße Rundumlichter an den Seiten. Bei mehr als 100 Metern Länge Lichter mit Abständen von nie mehr als 100 Metern.

Regel 24 (g).

Nebel und Fahrwasser 10

Im Nebel wird ein Ziel nur per Radar erfasst, vor querab. Welches Manöver ist verboten?

Drehen nach Backbord bei einem Fahrzeug vor querab (außer beim Überholen). Ebenso Drehen auf ein Fahrzeug zu, das querab oder hinter querab steht.

Regel 19 (d).

Im Nebel hörst du ein Signal offenbar vor querab. Was musst du tun?

Fahrt auf das Mindestmaß zurücknehmen, mit dem du Kurs halten kannst, nötigenfalls ganz stoppen und mit äußerster Vorsicht fahren, bis die Gefahr vorüber ist.

Regel 19 (e).

Was wird bei verminderter Sicht von der Maschine verlangt?

Ein Maschinenfahrzeug hält die Maschine für ein sofortiges Manöver bereit und fährt mit sicherer Geschwindigkeit.

Regel 19 (b).

An welcher Seite des engen Fahrwassers musst du fahren?

An der äußeren Begrenzung, die an deiner Steuerbordseite liegt, so nah, wie es sicher und praktisch möglich ist.

Regel 9 (a).

Wer darf ein Fahrzeug, das nur im Fahrwasser fahren kann, nicht behindern?

Ein Fahrzeug unter 20 m, ein Segelfahrzeug und ein fischendes Fahrzeug. Ein Fischer darf kein Fahrzeug im Fahrwasser behindern.

Regel 9 (b), (c).

Wie wird im engen Fahrwasser überholt?

Nur im Einverständnis: der Überholende kündigt seine Absicht an, der andere stimmt zu und ermöglicht das Vorbeifahren. Das befreit ihn nicht von Regel 13.

Regel 9 (e).

Wie kreuzt man einen Einbahnweg richtig?

Mit einem Kurs möglichst rechtwinklig zur allgemeinen Verkehrsrichtung und möglichst gar nicht.

Regel 10 (c).

Wo darf nicht geankert werden?

Im engen Fahrwasser (wenn es vermeidbar ist) und im Verkehrstrennungsgebiet oder nahe seinen Enden.

Regel 9 (g) und 10 (g).

Wie fährt man in einen Einbahnweg ein und aus?

An den Enden. Von der Seite in möglichst kleinem Winkel zur Verkehrsrichtung.

Regel 10 (b) (iii).

Was tust du, wenn du die Absichten eines das Fahrwasser querenden Fahrzeugs nicht verstehst?

Mindestens fünf kurze, schnelle Töne geben: das Zweifelssignal der Regel 34 (d).

Regel 9 (d) und 34 (d).

Alle 38 Regeln, jede auf eigener Seite

Häufige Fragen

Ist der KVR-Test kostenlos?

Ja, alle 118 Lernkarten und die ganze Seite sind kostenlos, ohne Konto und ohne Werbung. Der Fortschritt liegt in deinem eigenen Browser.

Passt das zu den Fragen für den SBF See?

Es deckt Ausweichregeln, Lichterführung, Signalkörper und Schallsignale ab, also die KVR-Blöcke der Prüfung. Den amtlichen Fragenkatalog ersetzt es nicht, hilft aber beim Sitzenlassen.

Funktioniert es offline?

Ja. Auf zum Startbildschirm hinzufügen tippen und die Seite installiert sich als App: Regeln, Lichterzeichnungen, Ton und Karten laufen ohne Netz.