Eine Prüfung über die Kollisionsverhütungsregeln fragt keine Paragrafennummern ab, sie fragt die Reihenfolge des Handelns: gesehen, beurteilt, auf der richtigen Seite ausgewichen. Diese Seite ordnet die Theorie so, wie die Fragen kommen, und gibt jedem Abschnitt eine Eselsbrücke, die auch bei Aufregung hält.
Die Abschnitte gehen vom Allgemeinen ins Besondere. Zuerst die Pflichten, die immer gelten: Ausguck, sichere Geschwindigkeit, Gefahr eines Zusammenstoßes. Dann die Rangfolge beim Ausweichen und die drei Begegnungsgeometrien. Danach Lichter, Signalkörper und Schallsignale, also das Lesen der Lage bei Nacht und im Nebel. Zum Schluss die Zahlen, die auswendig verlangt werden.
Die zweite Hälfte der Seite ist das, was eine Schifferprüfung neben den Ausweichregeln fragt: IALA-Betonnung, das Lesen eines Feuers auf der Karte, Standort und Kompasskorrektur, Gezeiten, Wetter und Funk. Alles mit Bildern, denn Tonnen und Fronten bleiben über die Augen hängen, nicht über eine Liste.
Sehen, beurteilen, handeln
Die ersten Regeln aus Teil B gelten immer und für jedes Fahrzeug: es geht nicht um Rang, sondern darum, die Gefahr rechtzeitig zu sehen.
Ausguck und sichere Geschwindigkeit
Regel 5: ständiger Ausguck durch Sehen und Hören und mit allen verfügbaren Mitteln, Radar eingeschlossen. Handy, Autopilot und Gespräch im Cockpit sind kein Ausguck.
Regel 6: sichere Geschwindigkeit ist die, mit der du auf der in den Umständen nötigen Strecke stoppen kannst. Sie ergibt sich aus Sicht, Verkehrsdichte, Manövriereigenschaften, Hintergrundlichtern und Land, See- und Windzustand sowie Tiefgang gegenüber der Wassertiefe.
Besteht die Gefahr eines Zusammenstoßes
Regel 7: das Hauptzeichen ist eine gleichbleibende Peilung bei abnehmender Entfernung. Bleibt die Richtung zum anderen Fahrzeug stehen und wird es größer, lauft ihr auf denselben Punkt zu.
Eine wandernde Peilung entlastet nicht: bei sehr großen Fahrzeugen, bei Schleppverbänden und auf kurze Entfernung besteht die Gefahr trotzdem. Auch unzureichende Information zählt als Gefahr: im Zweifel besteht sie.
Wie man den Kurs ändert
Regel 8: das Manöver erfolgt rechtzeitig, ist groß genug und muss von außen erkennbar sein, auch im Radar. Eine Folge kleiner Kursänderungen ist verboten: sie ist nicht lesbar.
Eine Kursänderung liest sich besser als eine Geschwindigkeitsänderung. Passiere in sicherem Abstand und prüfe das Ergebnis, bis das andere Fahrzeug endgültig vorbei und klar ist. Wenn nötig, Fahrt wegnehmen oder stoppen: auch Anhalten ist ein Manöver.
Die Rangfolge beim Ausweichen
In jeder Prüfung dieselbe Reihenfolge: oben steht der, dem alle anderen ausweichen.
Jeder weicht allen aus, die über ihm stehen. Eine Yacht unter Motor, ein Motorboot und ein Jetski sind ein Maschinenfahrzeug, also die unterste Stufe: sie weichen fast allen aus.
Ein Wasserflugzeug und ein Bodeneffektfahrzeug halten sich von allen frei und behindern niemanden.
Eine Einschränkung zur dritten Stufe: das durch den Tiefgang behinderte Fahrzeug gehört sinngemäß in die Rangfolge, aber Regel 18 (d) verlangt von den übrigen nicht auszuweichen, sondern seine sichere Durchfahrt nicht zu behindern. Diesen Unterschied fragt die Prüfung gern.
Was kein Vorrecht gibt
Weder Größe noch Flagge noch Preis des Bootes noch örtliche Gewohnheit. Segel verliert die obere Stufe in dem Moment, in dem der Motor läuft: mit laufender Maschine ist eine Yacht ein Maschinenfahrzeug und muss tagsüber einen Kegel mit der Spitze nach unten führen.
Beim Fischfang heißt Fanggerät, das die Manövrierfähigkeit einschränkt. Eine Angel aus dem Cockpit macht aus einer Yacht kein Fischereifahrzeug.
Die drei Begegnungslagen
Zum Bild erwartet der Prüfer eines von drei Wörtern: entgegengesetzte Kurse, Kreuzen oder Überholen. Das Wort entscheidet die Antwort.
Entgegengesetzte Kurse, Regel 14
Nachtzeichen: du siehst beide Seitenlichter des anderen und seine Topplichter in einer Linie. Am Tag: er steht voraus oder nahezu voraus.
Beide drehen nach Steuerbord und passieren Backbord an Backbord. Die Pflicht gilt gegenseitig, auf den anderen warten ist keine Option. Im Zweifel, ob die Lage entgegengesetzt ist, handle so, als wäre sie es.
Kreuzen, Regel 15
Kreuzen sich die Kurse zweier Maschinenfahrzeuge, ist das Fahrzeug ausweichpflichtig, das das andere an Steuerbord hat. Nachts entscheidet die Farbe: du siehst sein rotes Seitenlicht, also weichst du aus. Ist der andere ein Segel-, Fischerei- oder behindertes Fahrzeug, gilt zuerst die Rangfolge der Regel 18.
Die Regel verlangt, das Kreuzen vor dem Bug zu vermeiden, sofern die Umstände es zulassen, deshalb dreht der Ausweichpflichtige nach Steuerbord und passiert hinter dem Heck. Regel 15 schreibt das Drehen nach Steuerbord nicht selbst vor: es folgt aus dem Verbot, vor dem Bug zu kreuzen, und aus Regel 8 (erkennbares Manöver). Regel 17 (c) gilt dagegen für den Kurshalter: er soll nicht nach Backbord drehen, wenn das andere Fahrzeug an Backbord steht.
Überholen, Regel 13
Überholen heißt Annäherung aus mehr als 22,5 Grad achterlicher als querab. Die Nachtprobe ist einfach: du siehst nur sein Hecklicht und kein Seitenlicht.
Der Überholende hält sich frei, bis er endgültig vorbei und klar ist. Eine spätere Änderung der Peilung macht ihn nicht zum kreuzenden Fahrzeug.
Wer Kurs hält, Regeln 16 und 17
Der Ausweichpflichtige handelt frühzeitig und durchgreifend (16). Das kurshaltende Fahrzeug (der Kurshalter) hält Kurs und Geschwindigkeit (17), damit sich die Manöver nicht aufheben.
Sobald klar ist, dass der andere nicht handelt, darf der Kurshalter allein manövrieren, und wenn der Zusammenstoß durch den Ausweichpflichtigen allein nicht mehr zu vermeiden ist, muss er das. Ein Maschinenfahrzeug soll dabei nicht nach Backbord drehen, wenn das andere Fahrzeug an Backbord steht.
Lichter: woraus ein Fahrzeug nachts besteht
Es gibt nur sechs Arten von Lichtern. Alles andere sind Kombinationen, und das Bild wird über die Sektoren gelesen.
Die sechs Bausteine
- Topplicht: weiß, 225 Grad, nach vorn und 22,5 Grad achterlicher als querab auf jeder Seite.
- Seitenlichter: grün an Steuerbord, rot an Backbord, je 112,5 Grad.
- Hecklicht: weiß, 135 Grad, nach achtern.
- Schlepplicht: gelb, mit den Eigenschaften des Hecklichts, 135 Grad, über dem Hecklicht des Schleppers.
- Rundumlicht: 360 Grad, von überall sichtbar.
- Funkellicht: funkelt in regelmäßigen Abständen mit 120 Funkel und mehr pro Minute.
Maschinenfahrzeug in Fahrt
Vorderes Topplicht, zweites Topplicht achtern und höher, Seitenlichter und Hecklicht. Ein Fahrzeug unter 50 Metern darf das zweite Topplicht weglassen, deshalb deuten zwei Weiße übereinander auf ein großes Schiff.
Ein Fahrzeug unter 12 Metern darf ein weißes Rundumlicht und Seitenlichter statt Topp- und Hecklicht führen. Unter 7 Metern und bis 7 Knoten genügt ein weißes Rundumlicht, dazu Seitenlichter, wenn es praktisch möglich ist.
Wie man das Bild liest
Immer in derselben Reihenfolge: zuerst die Farben, dann die weißen Lichter, dann ihre Höhe zueinander.
- Grün und rot zugleich: er kommt auf dich zu.
- Nur grün: seine Steuerbordseite, er kreuzt von links nach rechts; zwischen zwei Maschinenfahrzeugen weicht er aus.
- Nur rot: seine Backbordseite, er kreuzt von rechts nach links; zwischen zwei Maschinenfahrzeugen weichst du aus.
- Nur weiß: du stehst wahrscheinlich in seinem Hecksektor, also überholst du.
Die Farbe entscheidet nur zwischen zwei Maschinenfahrzeugen (Regel 15). Zeigt der andere Segel, Fischerei oder eine Behinderung, gilt zuerst die Rangfolge der Regel 18.
Paare von Rundumlichtern: wen man in Ruhe lässt
Die Prüfung liebt senkrechte Paare und Dreier aus Rundumlichtern, und die Reihenfolge der Farben dreht die Bedeutung komplett.
| Was du siehst | Wer das ist | Regel |
|---|---|---|
| Rot über rot | Manövrierunfähig | 27 (a) |
| Rot, weiß, rot | In der Manövrierfähigkeit eingeschränkt | 27 (b) |
| Drei rote in einer Linie | Durch den Tiefgang behindert | 28 |
| Grün über weiß | Schleppnetzfischerei | 26 (b) |
| Rot über weiß | Fischerei außer Schleppnetzfischerei | 26 (c) |
| Weiß über rot | Lotsenfahrzeug im Dienst | 29 (a) |
| Rot über grün | Segelfahrzeug, freiwillige Zusatzlichter | 25 (c) |
| Ein weißes Rundumlicht | Vor Anker, unter 50 m | 30 (b) |
| Ankerlichter plus zwei rote Rundumlichter | Auf Grund (tagsüber drei Bälle) | 30 (d) |
Ein gelbes Rundumlicht über dem Topplicht bedeutet ein Luftkissenfahrzeug im nicht wasserverdrängenden Zustand, ein gelbes Licht über dem Hecklicht eines Schleppers ist das Schlepplicht, und ein rotes Funkellicht ganz oben ist ein Bodeneffektfahrzeug beim Start oder bei der Landung.
Signalkörper am Tag
Am Tag nützen Lichter nichts, dieselbe Nachricht tragen schwarze Figuren an gut sichtbarer Stelle.
| Signalkörper | Bedeutung | Regel |
|---|---|---|
| Ein Ball vorn | Vor Anker | 30 (a) |
| Drei Bälle in einer Linie | Auf Grund | 30 (d) |
| Zwei Bälle in einer Linie | Manövrierunfähig | 27 (a) |
| Ball, Rhombus, Ball | In der Manövrierfähigkeit eingeschränkt | 27 (b) |
| Zylinder | Durch den Tiefgang behindert | 28 |
| Kegel mit der Spitze nach unten | Segelfahrzeug mit laufender Maschine | 25 (e) |
| Zwei Kegel mit den Spitzen aneinander | Beim Fischfang | 26 (b, c) |
| Rhombus | Schlepper und Anhang, Schleppzug länger als 200 m | 24 (a, e) |
| Steife Flagge A | Taucharbeiten von einem kleinen Fahrzeug | 27 (e) |
Signalkörper liest man wie Lichter: zwei gleiche Bälle heißen, dass das Fahrzeug durch außergewöhnliche Umstände nicht manövrieren kann, Ball mit Rhombus dazwischen heißt eingeschränkte Manövrierfähigkeit, und der Kegel spricht immer von der Maschine unter Segeln.
Schallsignale
Ein kurzer Ton dauert etwa eine Sekunde, ein langer vier bis sechs. Die Länge ändert die Bedeutung.
Manöver- und Warnsignale, Regel 34
| Signal | Bedeutung |
|---|---|
| Ein kurzer Ton | Ich ändere meinen Kurs nach Steuerbord |
| Zwei kurze Töne | Ich ändere meinen Kurs nach Backbord |
| Drei kurze Töne | Meine Maschine geht rückwärts |
| Fünf oder mehr kurze Töne | Ich verstehe deine Absicht nicht oder zweifle an deinem Manöver |
| Zwei lange und ein kurzer | Ich will dich an deiner Steuerbordseite überholen, im engen Fahrwasser |
| Zwei lange und zwei kurze | Ich will dich an deiner Backbordseite überholen, im engen Fahrwasser |
| Lang, kurz, lang, kurz | Ich bin mit dem Überholen einverstanden |
| Ein langer Ton | Ich nähere mich einer Biegung oder Strecke, auf der andere Fahrzeuge nicht zu sehen sind, Warnung |
Nebelsignale, Regel 35
| Nebelsignal | Wer es gibt |
|---|---|
| Ein langer Ton, alle 2 Minuten | Maschinenfahrzeug mit Fahrt durch das Wasser |
| Zwei lange Töne mit etwa zwei Sekunden Abstand, alle 2 Minuten | Maschinenfahrzeug in Fahrt, aber ohne Fahrt durch das Wasser |
| Ein langer und zwei kurze, alle 2 Minuten | Segel, Fischerei, Schleppen, manövrierunfähig, manövrierbehindert, tiefgangbehindert |
| Ein langer und drei kurze, alle 2 Minuten | Das geschleppte Fahrzeug, wenn besetzt |
| Schnelles Läuten der Glocke fünf Sekunden lang jede Minute | Vor Anker |
| Drei Schläge, Läuten, drei Schläge | Auf Grund |
| Vier kurze Töne, zusätzlich zum eigenen Signal | Erkennungssignal des Lotsenfahrzeugs |
Verminderte Sicht, enge Fahrwasser und Verkehrstrennungsgebiete
Drei Lagen, in denen die gewohnte Ausweichlogik anders arbeitet.
Verminderte Sicht, Regel 19
Im Nebel gibt es kein kurshaltendes Fahrzeug: die Regeln darüber, wer ausweicht, gelten nicht, die Pflichten sind gegenseitig.
Fahre mit sicherer Geschwindigkeit, Maschine für sofortiges Manöver bereit. Erfasst du ein Fahrzeug nur mit Radar, entscheide, ob Gefahr besteht, und weiche rechtzeitig aus, dabei zwei Bewegungen vermeiden: Drehen nach Backbord für ein Fahrzeug vorlicher als querab, außer beim Überholen, und Drehen auf ein Fahrzeug querab oder achterlicher als querab zu.
Hörst du ein Nebelsignal vorlicher als querab und bist des Passierens nicht sicher, gehe auf die geringste Fahrt zurück, mit der du noch steuerst, und stoppe nötigenfalls ganz.
Enge Fahrwasser, Regel 9
Halte dich so nahe am äußeren Rand des Fahrwassers an deiner Steuerbordseite, wie es sicher und praktisch möglich ist.
Ein Fahrzeug unter 20 Metern und ein Segelfahrzeug dürfen ein Fahrzeug nicht behindern, das nur innerhalb der Rinne fahren kann. Quere das Fahrwasser nicht, wenn das ein solches Fahrzeug behindert. Ankern in einer engen Rinne ist zu vermeiden, soweit die Umstände es zulassen (Regel 9 (g)).
Verkehrstrennungsgebiete, Regel 10
Fahre im Einbahnweg in der allgemeinen Verkehrsrichtung, tritt an den Enden ein und aus, und wenn von der Seite, dann in einem möglichst kleinen Winkel.
Quere einen Einbahnweg nur mit einem Kurs rechtwinklig zur allgemeinen Verkehrsrichtung. Fahrzeuge unter 20 Metern und Segelfahrzeuge dürfen ein Maschinenfahrzeug im Einbahnweg nicht behindern; ein fischendes Fahrzeug darf jedes Fahrzeug nicht behindern, das dem Einbahnweg folgt.
Tonnen und Baken: das IALA-System
Die Betonnung beantwortet eine einzige Frage: auf welcher Seite fahre ich vorbei. Die Bedeutung steckt in Farbe, Körperform und Toppzeichen.
Lateralzeichen: die Ränder des Fahrwassers
Die Seiten zählen in der Richtung der Betonnung: in der Regel von See in den Hafen oder in den Fluss, oder im Uhrzeigersinn um eine Landmasse. Auf der Karte steht dafür ein Pfeil.
In Region A (ganz Europa) ist Backbord eine rote Stumpftonne, Steuerbord eine grüne Spitztonne. In Region B (Amerika, Japan, Korea, Philippinen) tauschen die Farben, die Formen bleiben. Ein Zeichen für das bevorzugte Fahrwasser ist dieselbe Stumpf- oder Spitztonne mit einem Band in der anderen Farbe. Man passiert sie wie ein gewöhnliches Lateralzeichen ihrer Hauptfarbe, und das Nebenfahrwasser liegt dann auf der anderen Seite der Tonne.
Kardinalzeichen: wo das freie Wasser liegt
Das Zeichen heißt nach der Seite, auf der man vorbeifährt: an der Nordtonne fährt man nördlich vorbei, an der Westtonne westlich. Die Gefahr liegt auf der Gegenseite.
Die Farben kopieren die Kegel: beide Spitzen oben heißt schwarzes Band oben (Nord), beide unten heißt schwarz unten (Süd), Basis an Basis heißt schwarz oben und unten (Ost), Spitze an Spitze heißt schwarz in der Mitte (West). Das Feuer ist immer weiß und funkelnd.
Nachts erkennt man die Tonne an der Zahl der Blitze, angeordnet wie die Ziffern auf der Uhr: Ost 3, Süd 6, West 9, Nord 12, also ohne Pause. Die Südtonne hängt nach den sechs Blitzen einen langen an, und genau der unterscheidet sie von der Westtonne, wenn man sich verzählt.
Einzelgefahr, sicheres Fahrwasser, Sonderzeichen und neue Gefahren
- Einzelgefahrenzeichen: schwarz mit rotem Band, oben zwei schwarze Bälle. Sie steht direkt über einer Untiefe oder einem Felsen, um den herum tiefes Wasser liegt. Man passiert auf beiden Seiten, aber nicht dicht daneben.
- Sicheres Fahrwasser (Mittefahrwassertonne): rote und weiße senkrechte Streifen, oben ein roter Ball. Darunter ist tiefes Wasser: sie zeigt die Fahrwasserachse, die Ansteuerung, die Mitte einer Passage. Passieren darf man auf beiden Seiten; wer sich an die rechte Seite des Fahrwassers hält, lässt sie in der Praxis an Backbord.
- Sonderzeichen: gelb, oben ein gelbes liegendes Kreuz. Es kennzeichnet ein besonderes Gebiet oder Objekt: Kabel, Rohrleitungen, Schießgebiete, Aquakultur, Badezone. Für sich genommen verbietet es die Durchfahrt nicht und bedeutet keine nautische Gefahr; was dort gilt, steht im Handbuch und in den örtlichen Vorschriften.
- Zeichen für neue Gefahren: blaue und gelbe senkrechte Streifen, aufrechtes gelbes Kreuz, Feuer abwechselnd blau und gelb. Eine frische Gefahr, die noch nicht in der Karte steht, meistens ein Wrack.
Leuchtfeuer und Feuerkennungen
Ein Feuer erkennt man am Rhythmus, nicht an der Helligkeit. Der Rhythmus steht als eine Zeile in der Karte.
Wie die Zeile gelesen wird
Fl(2) R 10s 12m 6M heißt: zwei Blitze in der Gruppe, rotes Feuer, der ganze Zyklus wiederholt sich alle 10 Sekunden, die Feuerhöhe beträgt 12 Meter über MHW (mittlerem Hochwasser), die Nenntragweite 6 Seemeilen. Die Nenntragweite ist nicht die Sichtweite: wie weit du das Feuer wirklich siehst, hängt zusätzlich von der Augeshöhe ab.
Kennung, Feuerhöhe, Nenntragweite und Betriebszeit stehen im Leuchtfeuerverzeichnis: viele Feuer brennen Tag und Nacht oder werden bei verminderter Sicht eingeschaltet. Benachbarte Feuer bekommen unterschiedliche Kennungen, damit man sie nicht verwechselt.
| In der Karte | Name | Was man sieht |
|---|---|---|
| F | Festfeuer | brennt gleichmäßig, ohne Pause |
| Fl | Blitzfeuer (Blz) | kurzer Blitz, mehr Dunkel als Licht |
| Fl(2) | Gruppenblitzfeuer | zwei Blitze, dann Pause |
| Fl(2+1) | zusammengesetztes Gruppenblitzfeuer | zwei Blitze, Pause, ein Blitz |
| LFl | Blinkfeuer (Blk) | ein Blitz länger als 2 Sekunden |
| Q | Funkelfeuer (Fkl) | 50 oder 60 Blitze pro Minute |
| VQ | schnelles Funkelfeuer (SFkl) | 100 oder 120 Blitze pro Minute |
| Iso | Gleichtaktfeuer (Glt) | Licht und Dunkel gleich lang |
| Oc | Unterbrochenes Feuer (Ubr) | mehr Licht als Dunkel |
Sektorenfeuer und Baken
Wo Gefahr ist, zeigt der Leuchtturm in verschiedene Richtungen verschiedene Farben: der rote Sektor ist Gefahr, grün die andere Fahrwasserseite, weiß die sichere Ansteuerung. Die Farbe wechselt beim Überfahren der Sektorgrenze, und dieser Wechsel ist das Kommando zum Abdrehen.
Leuchtbaken sind dasselbe in kleiner. Unbefeuerte Baken und Landmarken dienen der Standortbestimmung am Tag, daneben kann ein Nebelschallsignal stehen.
Gezeiten und Gezeitenströme
Im Mittelmeer und im Schwarzen Meer ist die Tide kaum zu sehen, gefragt werden Mechanismus und Rechnung trotzdem in jeder Prüfung.
Springzeit und Nippzeit
Bei Neumond und Vollmond stehen Sonne, Erde und Mond auf einer Linie, die Kräfte addieren sich und die Tiden sind am größten: Springtiden. Im ersten und dritten Viertel steht der Mond im rechten Winkel, die Kräfte ziehen sich ab und die Tiden sind am kleinsten: Nipptiden. Zwischen beiden liegen etwa 7 Tage.
Je geschlossener das Meer, desto kleiner die Tide: Dezimeter im Mittelmeer, Meter im Ozean.
Die Zwölftelregel
Das Wasser steigt nicht gleichmäßig, sondern als Sinuskurve. Zwischen Hoch- und Niedrigwasser liegen etwa sechs Stunden, und der Hub verteilt sich so: 1/12 in der ersten Stunde, dann 2/12, 3/12, 3/12, 2/12, 1/12. Die Hälfte des Wassers kommt in den mittleren zwei Stunden.
Die Wassertiefe zu diesem Zeitpunkt ist die Kartentiefe (vom Kartennull gerechnet) plus Tidenhöhe. Die Unterkielfreiheit ist etwas anderes: davon werden Tiefgang und Sicherheitszuschlag abgezogen.
Gezeitenströme
Die Tidenwelle erzeugt einen Strom, der viermal am Tag kentert. Der Flutstrom setzt zur Küste, der Ebbstrom zurück zur See. Bei Hoch- und Niedrigwasser ist die Geschwindigkeit fast null, das Maximum liegt in der Mitte dazwischen.
Vor Anker heißt das: das Boot schwojt viermal täglich, bei jedem Kentern des Stroms um 180 Grad. Den Platz mit freiem Radius und mit Tiefenreserve für Niedrigwasser wählen.
Wetter: Fronten, Wolken, örtliche Winde
Den Bericht liest man für morgen, den Himmel liest man jetzt: Wolken und Luftdruck sprechen früher als die App.
Die Wetterkarte
Auf der Wetterkarte stehen Isobaren (Linien gleichen Drucks), Fronten und Druckgebiete. Je enger die Isobaren, desto mehr Wind. H ist Hochdruck, meist klar; L ist Tiefdruck, Bewölkung und Niederschlag. Der Wind läuft vom Hoch zum Tief.
Das wichtigste Zeichen für Wetterwechsel ist die Drucktendenz, die Änderung in drei Stunden. Schneller Fall heißt schneller Wind.
Tief und Hoch: wohin sich der Wind dreht
Ein Tief ist ein Gebiet tiefen Drucks (L). Auf der Nordhalbkugel läuft der Wind darin gegen den Uhrzeigersinn und zieht zum Zentrum hin. Wetter: Bewölkung, Niederschlag, frischer Wind, Winddrehung beim Durchzug der Fronten.
Ein Hoch ist ein Gebiet hohen Drucks (H). Auf der Nordhalbkugel läuft der Wind darin im Uhrzeigersinn und fließt vom Zentrum weg. Wetter: klar, wenig Wind, im Sommer Hitze, im Winter Nebel.
Auf der Südhalbkugel ist alles gespiegelt: im Tief im Uhrzeigersinn, im Hoch dagegen. Nordsee, Ostsee, Mittelmeer und Schwarzes Meer liegen auf der Nordhalbkugel, dort dreht das Tief also gegen den Uhrzeigersinn.
Ein Trog ist eine ausgezogene Zunge tiefen Drucks am Tief, ein Rücken dieselbe Zunge hohen Drucks am Hoch. Im Trog dreht der Wind ruckartig.
Warmfront und Kaltfront
Holt die Kaltfront die Warmfront ein, entsteht eine Okklusion: gemischtes Wetter, das schnell umschlägt.
| Warmfront | Kaltfront | |
|---|---|---|
| Geschwindigkeit | etwa 25 km/h | etwa 40 km/h, holt die Warmfront ein |
| Wolken | erst Zirren, dann Stratus und Nimbostratus | Cumulonimbus, Turm nach oben |
| Niederschlag | langer Niesel auf 300 bis 400 km | kurzer Guss mit Gewitter auf 50 bis 70 km |
| Anzeichen | es wird wärmer, Druck fällt | Sturz um 5 bis 10 Grad, Druck steigt |
| Dauer | ein bis zwei Tage | Stunden |
Wolken
Drei Stockwerke. Hoch die Zirren (cirrus) aus Eiskristallen: das erste Zeichen einer Warmfront, einen Tag im Voraus. Mittelhoch die Altowolken (alto) zwischen 2 und 6 km. Tief Stratus und Cumulus unter 2 km.
Gesondert steht der Cumulonimbus: ein senkrechter Turm mit Amboss. Darunter Bö, Gewitter, manchmal Hagel. Steht so ein Turm im Kurs, wird rechtzeitig vorher gerefft.
Örtliche Winde
Seewind: tagsüber erwärmt sich das Land schneller als das Wasser, die warme Luft steigt, von See strömt Luft nach. Wirkung bis etwa 10 Seemeilen vor der Küste, ungefähr von 10:00 bis 17:00, Stärke bis 15 Knoten. Nachts dreht er und weht vom Land auf die See.
Fallwind (katabatisch): nachts rutscht kalte Luft von hohen Bergen zur See hinab. Wirkung bis etwa 2 Seemeilen vor der Küste. Übliche Böen 40 bis 60 Knoten, in einzelnen Gebieten bis 100. Deshalb ankert man nicht dicht unter einer hohen Steilküste.
Wahrer und scheinbarer Wind
Der wahre Wind (TWS für die Stärke, TWD für die Richtung) ist der Wind über dem Wasser. Der scheinbare Wind (AWS, AWA) ist das, was das Fahrzeug in Fahrt spürt: der wahre Wind plus der Fahrtwind aus der eigenen Bewegung.
Am Steg sind beide gleich. In Fahrt kommt der scheinbare Wind immer weiter von vorn und wirkt auf spitzen Kursen stärker. Deshalb hält ein Windpilot den Winkel zum scheinbaren Wind, während die Vorhersage immer den wahren Wind meint.
Funk, Ankern, Mann über Bord
Die Prüfung misst keine Redekunst, sondern Reihenfolge: welcher Kanal, welche Worte, in welcher Folge.
UKW und die Kanäle
Sendeleistung 1 oder 25 Watt, die Reichweite hängt an der Antennenhöhe und liegt bei einigen zehn Seemeilen. Drei Stufen: MAYDAY (Gefahr für Leben), PAN-PAN (Dringlichkeit ohne Lebensgefahr), SÉCURITÉ (Sicherheit: Wetter, Warnung).
| Kanal | Wofür |
|---|---|
| 16 | Not, Dringlichkeit und Anruf, ständige Hörbereitschaft |
| 70 | digitaler Selektivruf DSC, Sprechen verboten |
| 06 | Schiff zu Schiff, auch mit SAR-Luftfahrzeugen |
| 13 | Brücke zu Brücke, Sicherheit der Navigation |
| 09, 67, 72, 73, 77 | Arbeitskanäle, Marinas, nichtgewerblicher Verkehr |
MAYDAY: die Reihenfolge der Worte
Zuerst der DSC-Alarm auf Kanal 70, dann der Sprechfunkspruch auf Kanal 16: MAYDAY dreimal, dann der Reihe nach: hier ist der Schiffsname dreimal, Rufzeichen und MMSI, MAYDAY und der Schiffsname einmal, Position (Koordinaten oder Peilung und Abstand zu einem bekannten Objekt), was passiert ist, welche Hilfe gebraucht wird, wie viele Personen an Bord sind, weitere Angaben und das Wort Over.
Ein Fehlalarm muss widerrufen werden, und zwar so: Mayday, All stations dreimal, hier ist (Schiffsname, Rufzeichen, MMSI-Nummer), cancel my distress alert of (Uhrzeit in UTC). Hörst du einen fremden MAYDAY, den die Küstenfunkstelle offensichtlich nicht hört, gibst du ihn als MAYDAY RELAY weiter.
Das Buchstabieralphabet
Schiffsname, Rufzeichen und Position werden buchstabiert: im Funk sind B und D nach Gehör nicht zu unterscheiden. Das Alphabet ist international, die Marinas arbeiten mit demselben.
| Buchstabe | Wort | Aussprache | Buchstabe | Wort | Aussprache |
|---|---|---|---|---|---|
| A | Alfa | AL fah | N | November | no WEM ber |
| B | Bravo | BRA wo | O | Oscar | OSS kar |
| C | Charlie | TSCHAR li | P | Papa | pa PA |
| D | Delta | DELL ta | Q | Quebec | ke BECK |
| E | Echo | ECK o | R | Romeo | RO mi o |
| F | Foxtrot | FOKS trott | S | Sierra | si ER ra |
| G | Golf | GOLF | T | Tango | TANG go |
| H | Hotel | ho TELL | U | Uniform | JU ni form |
| I | India | IN di a | V | Victor | WIK tor |
| J | Juliett | DSCHU li ett | W | Whiskey | WISS ki |
| K | Kilo | KI lo | X | X-ray | EKS rej |
| L | Lima | LI ma | Y | Yankee | JANG ki |
| M | Mike | MAIK | Z | Zulu | SU lu |
Ankern
Den Platz wählt man nach vier Dingen: Schutz laut Vorhersage für morgen, gleichmäßige Tiefe ohne Stufen, Grund (Sand gut, Fels und Korallen schlecht) und keine Kabel oder Rohre in der Karte.
Kette mindestens fünfmal die Wassertiefe. In den Wind aufkommen, Fahrt wegnehmen, Anker fallen lassen und die Kette rückwärts fierend auslegen, damit sie am Grund liegt und nicht unter dem Boot türmt. Danach rückwärts bis 2000 Umdrehungen: stehen die Landmarken still, hält der Anker. Zum Schluss Ankerlicht an und Ankeralarm setzen.
Aufgehen: bis über den Anker fahren, damit die Kette senkrecht steht, dann hieven. Ändert sich das Geräusch der Winde, stoppen: die Kette liegt unter dem Boot oder der Anker hakt.
Mann über Bord
Der Ablauf wird wörtlich gelernt: Mann über Bord rufen, Rettungshufeisen mit Boje werfen, einen Ausguck bestimmen, der die Person nicht aus den Augen lässt und mit dem Arm zeigt, MOB am Plotter drücken, zurückkehren und von Lee mit langsamer Fahrt anlaufen. Über Funk ist das ein MAYDAY mit den Worten Mann über Bord.
Zwei Knoten, die gefragt werden
Der Palstek: eine feste Schlaufe am Ende der Leine. Sie zieht sich unter Last nicht zu und lässt sich danach wieder öffnen. Damit reicht man einer Person im Wasser das Ende, schlägt die Schot an oder legt eine Schlaufe über die Klampe.
Der Fenderknoten (Webeleinstek an der Relingsstütze): er hält den Fender so, dass sich die Höhe mit einer Hand verstellen lässt und der Knoten nicht an der Bordwand nach unten rutscht.
Kommandos an den Leinen
Zu sich heran: durchsetzen (bis zum Anschlag steifholen, wenn nötig über die Winsch), nachsetzen (etwas straffer holen als jetzt), Lose aufnehmen (den Durchhang ohne Winsch wegnehmen), belegen (unter Spannung auf Klampe oder Stopper festmachen).
Von sich weg: fieren (kontrolliert bis auf null Spannung nachlassen), auffieren (ein wenig lockern), aufstoppen (den Rücklauf mit Reibung an der Klampe abbremsen), loswerfen (ganz freigeben).
Die Zahlen, die auswendig gefragt werden
Ein Dutzend Zahlen deckt fast alle Gedächtnisfragen ab.
| Zahl | Worum es geht |
|---|---|
| 112,5° | Sektor jedes Seitenlichts |
| 225° | Sektor des Topplichts |
| 135° | Sektor des Hecklichts |
| 22,5° | Achterlicher als querab: Überholgrenze und Rand des Topplichtsektors |
| 6 Seemeilen | Topplicht eines Fahrzeugs von 50 m und mehr |
| 5 Seemeilen | Topplicht eines Fahrzeugs von 12 bis 50 m (3 Seemeilen unter 20 m) |
| 3 Seemeilen | Seiten- und Hecklicht eines Fahrzeugs von 50 m und mehr |
| 2 Seemeilen | Seitenlichter von 12 bis 50 m, Hecklicht und Rundumlicht unter 12 m |
| 1 Seemeile | Seitenlichter eines Fahrzeugs unter 12 m |
| 7 m | Bis zu dieser Länge und 7 Knoten genügt ein weißes Rundumlicht |
| 12 m | Unter dieser Länge gelten die Erleichterungen bei Lichtern und Signalen |
| 20 m | Unter dieser Länge darf man in Rinnen und Wegen nicht behindern |
| 50 m | Ab dieser Länge ist das zweite Topplicht Pflicht |
| 100 m | Ab dieser Länge kommt vor Anker und auf Grund der Gong achtern dazu |
| 200 m | Schleppzuglänge, die drittes Topplicht und Rhombus verlangt |
| 2 Minuten | Abstand der Nebelsignale in Fahrt |
| 1 Minute | Abstand der Signale vor Anker und auf Grund |
| 120 pro Minute | Mindestfrequenz eines Funkellichts |
Alle Eselsbrücken auf einen Blick
Alles, was wörtlich sitzen soll, in einer Liste: vor der Prüfung in einer Minute gelesen.
- Manövrierunfähig, Manövrierbehindert, Tiefgang, Fischerei, Segel, Maschine: die Rangfolge von oben nach unten.
- Rot heißt halt, grün heißt geh: sein rotes Seitenlicht heißt, du weichst aus, zwischen zwei Maschinenfahrzeugen.
- Rot über rot, der Kapitän ist tot: manövrierunfähig.
- Weiß über rot, der Lotse kommt an Bord.
- Rot über weiß, der Fischer ohne Schleppnetz; grün über weiß, der Trawler zieht.
- Rot über grün, Segel im Wind.
- Der Ball heißt Stillstand: einer vor Anker, drei auf Grund.
- Kegel nach unten, Motor unter Segeln.
- Ein kurzer nach Steuerbord, zwei kurze nach Backbord, drei kurze rückwärts, fünf kurze verstehe nicht.
- Im Nebel niemals nach Backbord.
- Im Zweifel überholst du, also hältst du dich frei.
Danach schließe den Kreis: Lichterbilder ansehen, Signale anhören und mit den Karten festigen. Der Trainer hat drei Modi: Wiederholung, Kontrolle und Prüfung mit zwanzig Fragen.
Alle 38 Regeln, jede auf eigener Seite
- Regel 1 Wo die Regeln gelten
- Regel 2 Verantwortung und das Recht, von den Regeln abzuweichen
- Regel 3 Wer hier wie heißt
- Regel 4 Dieser Abschnitt gilt bei jeder Sicht
- Regel 5 Ausguck
- Regel 6 Sichere Geschwindigkeit
- Regel 7 Gefahr eines Zusammenstoßes
- Regel 8 So manövrieren, dass man dich versteht
- Regel 9 Enge Fahrwasser
- Regel 10 Verkehrstrennungsgebiete
- Regel 11 Wann dieser Abschnitt gilt
- Regel 12 Segelfahrzeug gegen Segelfahrzeug
- Regel 13 Überholen
- Regel 14 Entgegengesetzte Kurse
- Regel 15 Kreuzende Kurse
- Regel 16 Maßnahmen des Ausweichpflichtigen
- Regel 17 Maßnahmen des Kurshalters
- Regel 18 Ausweichordnung: wer wem
- Regel 19 Verhalten bei verminderter Sicht
- Regel 20 Wann was geführt wird
- Regel 21 Welche Lichter es gibt
- Regel 22 Auf welche Entfernung die Lichter sichtbar sein müssen
- Regel 23 Lichter eines Maschinenfahrzeugs in Fahrt
- Regel 24 Schleppen und Schieben
- Regel 25 Segelfahrzeuge und Ruderboote
- Regel 26 Fischereifahrzeuge
- Regel 27 Manövrierunfähig, manövrierbehindert, Taucher, Minenräumer
- Regel 28 Tiefgangbehindertes Fahrzeug
- Regel 29 Lotsenfahrzeuge
- Regel 30 Vor Anker und auf Grund
- Regel 31 Wasserflugzeuge und Bodeneffektfahrzeuge
- Regel 32 Was kurz und was lang ist
- Regel 33 Welche Ausrüstung an Bord sein muss
- Regel 34 Manöver- und Warnsignale
- Regel 35 Schallsignale bei Nebel
- Regel 36 Signale zur Aufmerksamkeitserregung
- Regel 37 Notsignale
- Regel 38 Wer eine Frist bekam und wie lange